Stress gibt es auch im Ruhestand

Stress wird meist mit beruflichen Themen in Zusammenhang gebracht. Doch auch der Ruhestand kann Stress mit sich bringen. Begleitende Kinesiologie für Senioren kann helfen.

Der Ruhestand wird von vielen sehnsuchtsvoll erwartet. Gerade in der ‚Zeit der Ruhe’ können vermehrt unverarbeitete Erinnerungen und Emotionen aufkommen.

 

Veränderungen tun ihr Übriges, wie z.B. neue Lebensumstände, Einsamkeit, verändertes Aussehen, das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, Trauerfälle.  All dies kann Stress auslösen, mit den damit verbundenen Beschwerden, wie z.B. Schlaflosigkeit u.v.m.


Neben den bekannten Methoden, wie Yoga, Meditation und Entspannungstechniken, kann die "Begleitende Kinesiologie" wertvolle Hilfe bieten.

 

Doch was ist Kinesiologie eigentlich?
In der Kinesiologie wird davon ausgegangen dass alle Erfahrungen im Nervensystem und Zellgedächtnis gespeichert sind und über Muskeltests abgefragt werden können. Weiter wird angenommen, dass Muskeln in Zusammenhang mit Energieleitbahnen, den sogenannten Meridianen, stehen. Diese Meridiane wiederum ermöglichen Rückschlüsse auf Emotionen oder Zustände,  die unangenehmen Symptomen als Ursache zugrunde liegen könnten.

„Begleitende Kinesiologie“ geht noch weiter
Ziel der Begleitenden Kinesiologie ist es, Unangenehmes nicht zur aufzupüren, sondern auch zu balancieren. Man könnte es auch "damit ins Reine kommen" nennen. Die kinesiologischen Maßnahmen für diese innere Ausgewogenheit nennt man „Balancen“. Balancen basieren auf Erkenntnissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Stress- und Hirnforschung und der Pädagogik.

Angst vor den Erinnerungen?

"Ich möchte aufwühlende Erinnerungen nicht hochholen" ist ein Argument, das häufig zu hören ist. Doch kann Verdrängung statt Verarbeitung auf Dauer funktionieren? Oder bleiben die Erinnerungen im Unterbewußtsein erhalten, mit möglichen Auswirkungen auf Nervensystem, Körper, Stimmung? Im behüteten Rahmen einer kinesiologischen Sitzungen gibt der allein der Klient das Tempo und die Intensität der Sitzung vor. Somit wird bestmöglich sicher gestellt, dass sich nur das zeigt, was auch im Rahmen dieser Sitzung verarbeitet werden kann. Am Ende der Sitzung werden Nachtests gemacht, um zu testen ob alles was hochgekommen ist auch balanciert wurde. Auch unterstützende Übungen für zuhause werden dem Klienten häufig mitgegeben werden, als Hilfestellung für künftige Situationen.

 

Gerade für Senioren ist es ratsam, kinesiologische Sitzungen regelmäßig durchzuführen. Denn in einem langen Leben hat sich vieles angesammelt, das nach und nach behutsam verarbeitet werden kann.

 

Natürlich gilt auch hierbei: Die Wirksamkeit von Kinesiologie ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Sie ersetzt keinen Besuch beim Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten. Als begleitende Lebensberatung findet sie jedoch zu Recht immer mehr Anhänger.